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Unser Käsefondue

  • Autorenbild: Adrian Glatz
    Adrian Glatz
  • 23. Feb.
  • 1 Min. Lesezeit


18.-Jahrhundert-Bauernfamilie geniesst gemütlich ein Käsefondue am Holztisch, mit Kaminfeuer im Hintergrund.
18.-Jahrhundert-Bauernfamilie geniesst gemütlich ein Käsefondue am Holztisch, mit Kaminfeuer im Hintergrund.

Die genaue Herkunft des Käsefondues ist ein umstrittenes Thema. Sowohl die Schweiz als auch die Region Savoyen in Frankreich beanspruchen den Ursprung dieses beliebte Gerichts. Auch in der italienischen Region Aosta wird seit vielen Jahren eine köstliche Käsespezialität namens Fonduta Valdostana geschätzt, die ebenfalls geschmolzenen Käse beinhaltet.


Das Wort „Fondue“ stammt vom französischen „fondre“, was „schmelzen“ bedeutet. Im 18. Jahrhundert entstand das Käsefondue als kreative Lösung für Bauernfamilien, ihre bescheidenen Ressourcen während der langen Wintermonate rationell zu nutzen. Mit etwas übrig gebliebenem Käse, ein paar Stücken altbackenen Brotes und einem Schuss Wein konnte sich die gesamte Familie um das Feuer versammeln und eine sättigende Mahlzeit genießen.


Heutzutage setzt sich ein klassisches Käsefondue aus einer Mischung von geschmolzenem Käse und Weißwein zusammen, in die zur Bindung Stärke eingearbeitet wird. Zudem wird das Gericht oft mit einem Hauch von Kirschschnaps, Knoblauch und Pfeffer verfeinert. Der Geschmack des Fondues variiert je nach verwendeter Käsesorte, was sich besonders in den zahlreich existierenden regionalen Varianten deutlich zeigt. Einige geschätzte Käsesorten für Fondue sind Gruyère, Emmentaler und Appenzeller, die jeweils ihren eigenen, charakteristischen Geschmack einbringen und die Vielfalt dieses traditionellen Gerichts unterstreichen.


Fondue ist nicht nur eine kulinarische Delikatesse, sondern auch ein sozialer Genuss, der oft in geselliger Runde erlebt wird, wobei die Anwesenden ihre Brotwürfel in den geschmolzenen Käse tauchen und gemeinsame Momente des Genusses teilen.

 
 
 

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